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Die Finanzkrise hat viele institutionelle Investoren ihre Portfolioallokationen neu überdenken lassen. Während US-Institutionen auch nach der Krise weitgehend von ihren Portfoliobausteinen überzeugt sind, ist die Auffassung darüber in Europa und insbesondere in Deutschland deutlich heterogener, so ein aktueller Report von Greenwich Associates zum deutschen Spezialfondsmarkt.

Quelle: Greenwich Associates
Wie obenstehende Grafik zeigt, ist die Aktienquote von 12,1% in 2008 auf 6,4% in 2009 gesunken, die Alternatives-Quote ist hingegen leicht gestiegen, von 11,9% auf 14,9%, wobei dieser Zuwachs in erster Linie auf Kosten des Aktienanteils ging. Die divergierenden Einstellungen deutscher institutioneller Anleger zeigen sich bei der zukünftigen Verwendung und dem Einsatz aktiver Manager. So wollen 41% ihre Allokation in aktive Aktienmanager erhöhen und 49% senken. 18% beabsichtigen eine Erhöhung bei passiven Aktienmanagern, während 77% ihre Allokation hier nicht ausweiten wollen.
Deutlich gefragter sind Corporate Bonds, bei denen 28% der Befragten die Allokation ausweiten wollen. Auch Alternatives stehen im Fokus. So wollen 26% ihre Real-Estate-Anteile erhöhen, 12% ihre Private Equity-Quote erhöhen, 6% die Hedgefonds-Investments und 13% bei den Rohstoffen nachlegen. Multi-Asset-Strategien finden somit langsam Einzug bei deutschen institutionellen Anlegern. Die Allokation in Anleihen bleibt weiterhin mit Abstand am größten.
Die Renditeerwartungen für die risikobehafteten Anlageklassen sind am höchsten, mit 4,9% bei Real Estate bis 8,0% bei Private Equity.

Quelle: Greenwich Associates
Zum Abschluss findet sich in der Publikation noch eine Übersicht von Asset Managern, die ein besonders hohes qualitatives Rating bezüglich ihrer Spezialfonds von ihren Klienten erhalten haben.
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