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Eine Mitte Januar erschienene Research-Arbeit der Universitäten York und Tilburg in Zusammenarbeit mit Wilshire Private Markets analysiert die Investments von institutionellen Investoren in Listed Private Equity. Diese Anlageform bietet die Möglichkeit, an den potentiellen Vorteilen von Private Equity über ein liquides Investment zu partizipieren. Eine derartige Untersuchung der Motivation der Investoren gab es bislang nicht. Auf Grundlage einer im Jahr 2008 unter 100 europäischen institutionellen Investoren durchgeführten Studie von LPEQ und Preqin wollen die Autoren diese Lücke schließen.
Auszug aus der Regressionsanalyse
Quelle: Cumming, Fleming, Johan (2010)
Für die Analyse der Transaktionen werden die Investoren nach den Kriterien Art der Institution, Größe, Präferenzen und Investmentprozess unterteilt. Ein Investment in Listed Private Equity ist demnach wahrscheinlicher, wenn Institutionen klein sind, tritt bei privaten Pensionsinstituten eher auf als bei öffentlichen und wird präferiert wenn klare Liquiditätspräferenzen bestehen. Die Studie verzeichnet zudem ein größeres Interesse bei Institutionen aus Großbritannien sowie bei solchen, die Investmententscheidungen einem Equity Team überlassen und kein eigenes Private Equity oder Alternative Investments Team unterhalten.
Eine detaillierte Analyse von Listed-Private-Equity-Indizes finden Abonnenten des Absolut|report in der aktuellen Ausgabe des Absolut|performance. Eine Analyse von passiv und aktiv gemanagten Listed-Private-Equity-Fonds findet sich in der aktuellen Ausgabe Absolut|rankings: Listed Alternatives.
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