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12.07.2010 | Report
Ansprüche von Asset Managern an Service Provider steigen

Das Research- und Beratungsunternehmen Finadium veröffentlichte im Juni ihre dritte jährliche Studie zu Zufriedenheit und Auswahlkriterien von Service Providern der Asset-Management-Industrie, die die Verwaltung von Assets und Collateral sowie Wertpapierleihen übernehmen. Demnach haben Servicequalität und Problemlösungen für die Asset Manager an Stellenwert gewonnen, wodurch die Ansprüche bei der Auswahl der Service Provider gestiegen seien. Für die Studie wurden 27 Asset Manager mit ca. 14,9 Billionen US-Dollar Assets under Management befragt.


Quelle: Finadium

In der Wertpapierleihe ist mit knapp 40 % ein breites Serviceangebot wichtigstes Entscheidungskriterium für einen Service Provider, dicht gefolgt von den Ertragsaussichten. Stärken sehen die Asset Manager beim Marktwissen ihrer Service Provider, Schwächen bei operationalen Prozessen und Reporting. Central Credit Counterparties werden von jeweils 31 % als positiv bzw. negativ angesehn. Collateral Management wird von 17 % intern durchgeführt, 48 %  der Asset Manager vertrauen ihren Custodians. Auch hier wird den Service Providern ausgezeichnetes Fachwissen bescheinigt, das Reporting allerdings kritisiert.


Quelle: Finadium

Neu in der aktuellen Studie ist eine Befragung zu OTC-Derivaten. 71 % der befragten Institutionen sind regelmäßig in außerbörslichen Kontrakten engagiert. Gut ein Drittel lässt diese Kontrakte extern managen. Als Trends für die Zukunft werden größere Transparenz und Outsourcing von Aufgaben an Service Provider zur Kostenersparnis für Asset Manager gesehen.

Die Studie ist nicht frei erhältlich, kann jedoch auf Anfrage bei Finadium bezogen werden.



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