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Die Boston Consulting Group hat Mitte Juli die aktuelle Ausgabe ihres jährlich erscheinenden Reports "Global Asset Management" veröffentlicht. Demnach stiegen die Assets under Management 2009 weltweit auf 52,6 Billionen US-Dollar. Dies entspricht einem Zuwachs von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Damit ist der Rückgang aus dem Jahr 2008 bereits egalisiert. Das größte Wachstum entfiel auf Asien und Südamerika, wo die Assets um 25 % und 22 % stiegen. Der Anstieg entfiel zum größten Teil auf Renditesteigerungen, lediglich 1 % entfiel auf Nettomittelzuflüsse.
Quelle: Boston Consulting Group
Desweiteren seien die Ansprüche institutioneller Investoren rigoros gestiegen. Daher werde die Bedeutung von Consultants steigen. Passive Produkte würden deutlich schneller wachsen als aktive Produkte.
Für die kurzfristige Entwicklung gibt es keine einheitliche Marktmeinung. Die Einschätzungen für die Kredit- und Aktienmärkte divergieren innerhalb der Asset-Management-Industrie.
Für Alternative Investments sind die Wachstumsaussichten erneut überdurchschnittlich. Trotz des Einbruchs in der Krise und mancher Kritik vertrauen Investoren weiterhin auf Hedgefonds, Private Equity und Immobilien zur Diversifikation ihrer Portfolios. Hedgefonds-Assets stiegen um 15 %. Gleichzeitig steige die Transparenz in diesen Märkten und aufgrund des Konkurrenzdrucks seien die Gebühren, insbesondere bei neuen Produkten, gesunken.
Quelle: Boston Consulting Group
Auch wenn die Asset-Management-Branche derzeit noch von Unsicherheit über die weitere Entwicklung geprägt ist, sei doch vielerorts wieder Optimismus zu spüren, so BCG. Wachstumserwartungen seien für die Schwellenländer besonders hoch, die größten Hürden die Überarbeitung und Konsolidierung der Geschäftsmodelle sowie die Identifikation von attraktiven Märkten.