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25.08.2010 | Studie
Private-Equity-Branche im Umbruch

Die weltweite Private-Equity-Branche befindet in einer Umbruchphase, die sich aus dem veränderten Marktumfeld nach der Finanzkrise ergeben hat, beschreiben die Autoren von Rothstein Kass in ihrer aktuellen Studie "Private Equity 2010". Für die Untersuchung wurden 199 Private-Equity-Gesellschaften, überwiegend mittlerer Größe, um ihre Einschätzung zur Geschäftsentwicklung  gebeten. Demnach gehen 83 % der Befragten davon aus, dass die Wirtschaftskrise bereits bzw. bis Anfang 2011 beendet sei. 82 % sind der Ansicht, dass Private Equity weiterhin eine wichtige Finanzierungsquelle für Unternehmen darstelle.


Quelle: Rothstein Kass

Veränderungen erwartet die Branche bei der Umsetzung ihrer Investment-Strategien. So gehen 52 % der Private-Equity-Firmen von weniger guten Gelegenheiten als vor der Krise aus. Über 60 % planen mehr strategische, denn taktische Investitionen, und diese unter Verringerung des Fremdfinanzierungsanteils. Darüber hinaus wird eine längere Haltedauer erwartet.


Quelle: Rothstein Kass

Schwierigkeiten werden beim Fundraising wahrgenommen. So planen zwar zwei Drittel der Befragten neues Kapital einzusammeln, 71 % gehen jedoch von schwierigeren Bedingungen als im Jahr 2009 aus und 59 % erwarten schlechtere Vertragsbedingungen für neues Kapital. Desweiteren rechnen 66 % mit sinkenden Gebühren und damit niedrigeren Einnahmen und mehr als 80 % vermuten, dass eine strengere Regulierung eintreten wird.
Bei den Einschätzungen von Exits und Durchführungswegen zeichnet sich hingegen kein Trend ab.

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