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Die Bank Sarasin hat Mitte August die Studie "Erneuerbare Energien: vom Nischen- zum Massenmarkt" veröffentlicht. Laut dieser hat sich der Wachstumstrend im Markt für alternative Energieerzeugung trotz Wirtschaftskrise und niedrigem Ölpreis fortgesetzt. Mit +31 % wuchs im Jahr 2009 Windkraft am stärksten, vor Solarenergie, die 13 % zulegte. Kleinwasserkraft, Meeresenergie und Geothermie wuchsen im einstelligen Prozentbereich. Unter Einbezug von Großwasserkraftwerken betrage der Anteil erneuerbarer Energien an der globalen Stromerzeugung bereits 25 %, so die Studie.
Die Aktienmarktentwicklung von Unternehmen, die im Sektor erneuerbare Energien angesiedelt sind, ist hingegen weniger günstig verlaufen. Wachsende Konkurrenz und Unsicherheit über zukünftige staatliche Förderungen seien der Grund für den unterdurchschnittlichen Verlauf der Kurse gewesen.
Quelle: Bank Sarasin
Die Aussichten für den Markt deuten laut Bank Sarasin jedoch auf eine Aufwärtsbewegung hin. Er Markt konsolidiert sich und bewegt sich aufgrund von Skaleneffekten auf ein Niveau niedrigerer Kosten zu. Daher ist weiterhin von einem überdurchschnittlichen Wachstum auszugehen, abhängig von der jeweiligen Region und Energieerzeugungsmethode. Dabei spielt auch die unterschiedliche Ausgestaltung der staatlichen Förderpakete eine Rolle. Auf China entfällt mit 39% die größte Summe, gefolgt von der EU mit 19% und den USA mit 18%.
Quelle: Bank Sarasin
Hohes Wachstum wird insbesondere in Indien und China erwartet. Indien habe zudem besonders attraktive Rahmenbedingungen. Die Entwicklung von Biokraftstoffen sei hingegen schwierig einzuschätzen.