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Ein Research Report über die Schwellenländer im Mittleren Osten ist Mitte Juli erschienen. Die Publikation der Insead Business School gibt einen Überblick über die historische Entwicklung des Mittleren Osten als Investment-Region für Private Equity und analysiert die aktuellen Opportunitäten. Verarbeitet wurden zudem die Ergebnisse einer Umfrage unter Private-Equity-Managern und -Investoren in der Region. Private Equity im Mittleren Osten ist eine sehr junge und auch kleine Asset-Klasse, die sich von 2 % im Jahr 2008 auf 10 % des weltweiten Volumens im Sektor Emerging Markets Private Equity entwickelt hat.
Dem Bericht zufolge sind die makroökonomischen Faktoren in der Region grundsätzlich attraktiv. Das erwartete Wachstum liegt bei ca. 5 %. Allerdings gebe es zwischen den Ländern deutliche Unterschiede. Der Erfolg für Private Equity liege in der Spezialisierung der Manager und in der intensiven Betreuung der operationalen Geschäftstätigkeit.
Der größte Anteil (40 %) des in der Region investierten Kapitals floss nach Ägypten, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi Arabien mit 27 % und 23 %. 
Quelle: Insead
Die erfolgversprechendsten Sektoren sind Infrastruktur, Gesundheit, Agrarwirtschaft und Energie. Schwächen lägen in der oft geringen Population, der wenig diversifizierten Wirtschaft und in mangelhaften Rahmenbedingungen.
Hinsichtlich der Wachstumsaussichten für die Region äußern sich 41 % der Befragten zuversichtlich, dass es ein unmittelbares, wenn auch moderates Wachstum geben werde. 
Quelle: Insead