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30.08.2010 | Research
Quantitative Analyse von Infrastruktur-Investments in Asien

Ein im Juni erschienenes Working Paper des Asian Development Bank Institute (ADBI) analysiert die Auswirkungen von Infrastruktur-Investments auf Wirtschaft und Wohlfahrt in Südostasien. Zu diesem Zweck simuliert der Autor mittels eines Computable-General-Equilibrium-Modells Szenarien für die Entwicklung der Region. Demnach würden jährliche Investments von 800 Mrd. US-Dollar von 2010-2020 in diese Schwellenländer im Jahr 2020 einen Wohlfahrtsgewinn in Höhe von 1.600 Mrd. US-Dollar generieren. Dies entspräche dann 10 % des erwarteten BIPs.


Quelle: ADBI (2010)

China und Indien würden absolut am meisten von Investments in Transport-, Energie- und Kommunikationsinfrastruktur profitieren. Dies hänge mit dem hohen Grad des Außenhandels zusammen, der besonders sensitiv auf Infrastrukturveränderungen reagiere. Im relativen Vergleich könnten Malaysia, Vietnam und Thailand das größte  Wirtschaftswachstum verbuchen.


Quelle: ADBI (2010)

Investoren böten sich daher umfangreiche Investment-Gelegenheiten in die Infrastruktur in Asien, die sich auch indirekt positiv auf andere Schwellenländerinvestitionen in der Region auswirken könnten.

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