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06.09.2010 | Studie
Hedgefonds nach der Krise

Citigroup hat Ende Juli die Studie "The Liquidity Crisis & Its Impact on the Hedge Fund Industry" veröffentlicht. Die dreiteilige Publikation geht den Auswirkungen der Liquiditätskrise Ende 2008 auf die Hedgfondsindustrie nach, befragt Branchenmitglieder nach ihren Erfahrungen in den letzten 18 Monaten und zeigt aktuelle Trends auf.
So haben sich die Kreditauflagen für Hedgefonds Ende 2008 zeitweise stark erhöht, so dass es zu einer Reduzierung des Leverage in der Branche kam. Institutionelle Investoren wurden durch unvorhergesehene Risiken in Fonds ebenso überrascht, wie von eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten durch mangelnde Liquidität oder ausgesetzten Rückgaben ihrer Anteile. Dachfonds litten unter dem Versatz (Mismatch) zwischen der von ihnen angebotenen Liquidität und derer ihrer Investitionen.


Quelle: Citigroup

Viele Investoren hätten daher zunächst in Managed Accounts investiert. Aufgrund des Aufwandes und der Kosten gehe der Trend jedoch zu verbesserten Fondslösungen, z.B. über UCITS-Alternatives-Fonds. Due-Diligence- und Liquiditätsanforderungen seien für Einzel- und Dachfonds bereits etabliert, da die gestiegenen Ansprüche der Investoren diese unumgänglich machten, auch weil vermehrt institutionelles Kapital in Hedgefonds fließt.


Quelle: Citigroup

Die Hedgefondsbranche sollte insgesamt feiner segmentiert und stärker auf die Managerleistung ausgerichtet werden, so die Citigroup. Spezialisierte Manager seien zur Alpha-Gewinnung notwendig, da Beta-Lösungen mittlerweile über günstige Produkte wie ETFs durchgeführt werden.

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