Home  Mobil  Kontakt  Mediainformation  Impressum  Presse  Information in English  Druckansicht
05.12.2005
Hedgefonds-Markt in Europa sehr unterschiedlich

Bis zu einer funktionierenden europäischen Hedgefonds-Industrie ist es

noch ein weiter Weg. Die bestehenden Gesetze der einzelnen Länder der

Europäischen Union weichen so stark voneinander ab, dass ein

einheitlicher Binnenmarkt für Hedgefonds vorerst nicht möglich ist. Das

geht aus der aktuellen Studie der European Fund and Asset Management

Association (EFAMA) hervor.

Die EFAMA hat Gesetze in Frankreich, Deutschland, Irland, Italien,

Luxemburg, Spanien, Schweden und der Schweiz untersucht. Der

Fondsverband kam zu dem Ergebnis, dass derzeit rein vertriebstechnische

Regelungen sowie eine einheitliche Mindestanlagesumme und eine

Maximalzahl von Anlegern pro Fonds fehlen. Aber auch bestimmte

Investmentgrundsätze wie ein maximaler Hebel oder eine maximale Anzahl

von Zielfonds, in die ein Dachfonds investieren darf, seien nicht

einheitlich geklärt, heißt es in der Studie.

Um einen funktionierenden Binnenmarkt zu erschaffen, müssten mehrere

Punkte geklärt werden, so die EFAMA. So müsse es den nach EU-Recht

aufgelegten Ucits-Fonds gestattet sein, auch in Hedgefonds zu

investieren. Außerdem sei es wichtig, die Investitionsregulierungen zu

lockern und den Fondsmanagern mehr Möglichkeiten zu geben, finanzielle

Hebel zu nutzen. Ebenso sollten die Offenlegungsanforderungen für

Risiken und Strategien von Hedgefonds denen normaler Investmentfonds

angeglichen werden. Außerdem müsse die Europäische Kommission die

gesetzlichen Richtlinien für die Beziehung zwischen Prime-Broker und

Hedgefonds einheitlich regeln.

 



<- zurück

Berenberg
Bank of America Merrill Lynch
SYZ Asset Management
Pictet
Sarasin